Kindertrauer Chiemgau e.V.

Als Förderverein für die GefühlsHelden gGmbH – Fachstelle für Kinder- und Jugendtrauer liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit in der Beschaffung von Fördermittel und Spenden für die Trauerbegleitung von Kinder, Jugendlichen und Familien um Ihnen in dieser herausfordernden Zeit beizustehen und um ihnen auf diese Arte eine Hilfe zu sein und zumindest einen Teil der Last nehmen zu können bzw.  gemeinsam mit ihnen einen Teil des beschwerlichen Weges gehen zu können.

Sie möchten dem Verein beitreten und unsere Arbeit unterstützen?

Mit Ihrer Mitgliedschaft oder Einzelspende begleiten wir Kinder, Jugendliche und Familien – zielgerichtet, bedarfsgerecht und nachhaltig.

Jeder Euro hilft, genau dort anzusetzen, wo Unterstützung benötigt wird.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Tel.: +49 (0)861 90953857

Kinder trauern auf vielfältige Weise

Kinder können aus unterschiedlichen Gründen Trauersymptome entwickeln – nicht nur durch den Verlust einer wichtigen Bezugsperson, sondern auch durch den Abschied von einem Haustier, die Trennung der Eltern, einen Umzug oder einen Schulwechsel. Ihre Reaktionen fallen dabei sehr unterschiedlich aus: Manche zeigen auffälliges Verhalten wie Wutausbrüche, anhaltende Traurigkeit oder Verlustängste, andere reagieren mit übermäßig angepasstem Verhalten, ziehen sich zurück, meiden ihr soziales Umfeld oder verlieren das Interesse an ihren Hobbys.

Was bedeutet Trauerbegleitung bei Kindern?

Ihr Kind bekommt einen sicheren Raum, in dem es lernen kann, seine Gefühle auszudrücken, zu verstehen und zu verarbeiten. Es wird achtsam und empathisch begleitet – besonders dann, wenn Worte fehlen. Ein Herzstück dieser Begleitung ist die Kreativität und die Ritualarbeit.

Wie kann ich meinem Kind bei der Trauer helfen?

Sie fragen sich, wie Sie Ihrem Kind bei der Trauerbewältigung unterstützen können?

Kinder in Trauer benötigen in erster Linie

  • Zeit und Geduld: Kinder brauchen die Gewissheit, dass jemand da ist, wann immer sie über ihre Gefühle, Sorgen und Ängste reden möchten.
  • Offene Gespräche: Erklären Sie ehrlich, was passiert ist, auf eine kindgerechte und dem Alter deines Kindes entsprechende Weise. Ein einfaches „Oma ist gestorben und wird nicht mehr zurückkommen“ kann den ersten Anker bieten.
  • Emotionen anerkennen: Statt Sätze wie „Sei doch nicht traurig“ zu sagen, ist es hilfreich, die Gefühle anzuerkennen: „Ich sehe, dass du sehr traurig bist. Das ist völlig in Ordnung.“
  • Kreative Ausdrucksformen: Zeichnen, malen oder Geschichten erzählen sind wunderbare Wege, um Gefühle auszudrücken, wenn Worte schwer fallen.
  • Routine beibehalten: Ein geregelter Alltag gibt Kindern Halt. Die Struktur des Tagesablaufs schafft Sicherheit, wenn sonst alles durcheinandergerät ist.
  • Trauerfreie Zonen: Kinder benötigen auch Pausen von der Trauer. Erlauben Sie ihnen, ihre Freunde zu treffen und ihren Hobbies nachzugehen.